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    <title>Luna in flagranti : Rubrik:GESCHICHTEN</title>
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    <dc:publisher>Luna in flagranti</dc:publisher>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:date>2012-02-16T21:48:22Z</dc:date>
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    <title>Luna in flagranti</title>
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    <title>&lt;b&gt;SONNENUNTERGANG AM MITTELMEER&lt;/b&gt;</title>
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    <description>Das Gelächter des Nachmittags zieht sich sonnenverbrannt und hungrig in die strandnahen Hotels zurück. Einzeln, nicht in den tagsüber üblichen Touristenherden, trifft man zu dieser Stunde hier nur noch hoffnungslose Romantiker, nicht ansprechbare Träumer, weltfremde Verliebte und die ewig Gierigen, die alles Schöne in sich aufsaugen.&lt;br /&gt;
Sie werden belohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;390&quot; alt=&quot;RIMG0131-a&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Causerien/images/RIMG0131-a.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den geduldig Wartenden erstreckt sich das Meer in ruhiger unendlich scheinender Weite. Bis zum Horizont reicht der Blick, bis dorthin, wo der Abend beginnt, wo er in dunklen Blautönen den Himmel für die Nacht bereitet. Selbst das unruhige kräftige Türkis des Tages verblasst im weißen Gold der untergehenden Sonne. Gleißend und fast den gesamten Himmel einnehmend wehrt sie sich, ihre Bühne zu verlassen. &lt;br /&gt;
Ein für heute glückloser Versuch, auf einer breiten, bis zum Ufer reichenden Straße Verzauberte mit sich zu ziehen, lässt sie die Strategie ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;RIMG0142-b&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Causerien/images/RIMG0142-b.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rotglühend rollt sie nun einen schmalen goldenen Teppich über das Wasser, begleitet vom lockenden Gesang der Wellen, welche unablässig über das steinige Ufer lecken und fast geräuschlos hin und wieder mit unberechenbarem Schwall nach einem Unvorsichtigen greifen, der sich zu nahe am Bannkreis des sehnsüchtigen Gespanns aufhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte stören sie die Aufführung nicht! -&lt;br /&gt;
könnte auf der Tafel stehen, unter der sich Zuschauer versammeln, um dem allabendlichen, immer gleichen Schauspiel zu folgen, an dessen Ende sich die Sonne schließlich allein ins Meer ergießt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;RIMG0149-c&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Causerien/images/RIMG0149-c.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag hält den Atem an. Und der Abend gleitet spurlos in die Nacht.&lt;br /&gt;
Und im letzten, Ruhe verströmenden Licht verstummen selbst die Vögel ehrfurchtsvoll, einer nach dem anderen. &lt;br /&gt;
Nur ein paar Frösche quaken respektlos im nahen Teich.&lt;br /&gt;
Wenig später werden sie von einem schlaflosen Mond erschlagen, der sich wütend auf sie herabstürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Morgen sieht man am Tatort einen kleinen Kahn. &lt;br /&gt;
Mit einem morschen Ruder stochert der alte Fischer im kleinen schilfumsäumten Weiher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
......................................................................................</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>GESCHICHTEN</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-08T13:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/1846365/">
    <title>&lt;b&gt;Frauen mit kleinen Handtaschen&lt;/b&gt;</title>
    <link>http://causerien.twoday.net/stories/1846365/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Frau-mit-Handtasche&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Causerien/images/Frau-mit-Handtasche.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 10 Uhr ist die S-Bahn nicht mehr ganz so voll, bereits nach 2 Stationen hatte ich sogar einen Fensterplatz erstanden. Glücklich setzte ich mich schnell, nahm meine große Tasche auf den Schoß und einige überfällige Korrekturfahnen, als beim nächsten Halt der nette Herr zu meiner Rechten einer heftig ins Handy gestikulierenden Dame seinen Platz überließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgekleidet und gut frisiert bezog sie mich, kaum dass sie saß, in ihre derzeitigen Probleme ein. Zwei Stationen später war ich im Bilde.&lt;br /&gt;
Sie war sehr frustriert. Wegen abundanter erektiler Dysfunktion sähe sie ihre frugalen Bedürfnisse nicht mehr ausreichend befriedigt und wenn Karl-Heinz nicht bald etwas dagegen unternähme, sei sie wohl oder übel gezwungen, ihre Konkupiszenz anderswo auszuleben und eine Disconnection der Beziehung wäre somit auf Dauer auch nicht mehr auszuschließen, immerhin ... Die letzten Worte gingen im geräuschvollen Bremsen der Bahn unter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie sich erhob, bedankte ich mich höflich für das nette Gespräch. Nicht ohne Neid sah ich ihr nach, wie sie tänzelnd das Abteil verließ, mit ihrem kleinen Täschchen unter dem Arm. Dann zog ich aus meiner Tasche mein zerfleddertes Fremdwörterbuch hervor, ohne das ich mich kaum mehr  aus dem Haus getraue. - Ich bewundere Frauen mit kleinen Handtaschen, sie wirken so gebildet.</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>GESCHICHTEN</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-23T00:48:00Z</dc:date>
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