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    <title>Luna in flagranti : Rubrik:E wie SIE</title>
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    <dc:publisher>Luna in flagranti</dc:publisher>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
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    <title>Luna in flagranti</title>
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  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/4895989/">
    <title>SEKT UND ZITRONENEIS</title>
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    <description>Ich kann mir mein Leben auf angenehmere Art versauen - wütend legt sie den Hörer auf und schnappt sich die letzte Flasche Sekt aus der Kiste. Es reicht mal wieder. Warum setzt alle Welt Ehrgeiz daran, sie zu verkuppeln. Also, nicht für nebenbei mal etwas Nettes,  Aufputschendes ... Nee, nee,  so richtig und für immer und so. Ist das nun Neid auf nur durch Broterwerb eingeengte Freiheit oder Mitleid hinsichtlich so oft heraufbeschworener Einsamkeit eines späten Singlesdaseins? Oder Angst ... Ein nächste Gedanke gilt dem  Latschen, der im Weg liegt. Er bekommt einen Tritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut fällt die Tür ins Schloss. Sie schaut in den Briefkasten, sortiert Werbeflut von echter Post. Dann schließt sie die  Zweizimmerwohnung gleich unterm Dach auf,  vor knapp einem Jahr noch Schauplatz ellenlanger Gespräche und nicht enden wollenden Gelächters. Endorphinlastig, alkoholgeschwängert, respektlos. Sie öffnet die Fenster, gießt die Pflanzen, auch die karg beblätterten Strünke, setzt sich auf den zu behütenden Balkon. Nestsitting. Der Single beging Fahnenflucht. Verräter!&lt;br /&gt;
Ja, es hätte ein schöner Tag werden können. Sie blinzelt in die Sonne, die sich anstrengt, ihr Gemüt zu besänftigt. Sekt mit Zitroneneis für die Seele, Consuelo fürs Herz und eine komfortable Sonnenliege für den winterkäsigen Körper. Während sie hingebungsvoll in Nußöl, schönen Worten und interessanten Details badet, verbeißt sich Clärchen in ihrem Genick und wird später  für einen Sonnenbrand verantwortlich zeichnen. Sie dreht sich auf den Rücken, blickt den nächsten Stunden trotzig ins Gesicht. Alles wird flüssig, das Eis, das Hirn, der Körper. Es tropft Schweiß und süße Träume. Irgendwann geht der Sekt zur Neige und die Sonne weg und es stellt sich erwartungsgemäß der Brand ein.  Sie verlässt den Szene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na siehst du, war doch mal wieder ein schönes Wochenende, sagt sie später der rotgesichtigen Dame im Spiegel, stellt vorsorglich einen Eimer mit Eiswürfelwasser neben das Bett und nimmt zwei Handtüchern zum Wechseln mit. Am folgenden Morgen wird ihr ein Kater Gesellschaft leisten. Davon will sie jetzt aber noch nichts wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Telefon klingelt. Sie ignoriert es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
......................................................</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-28T21:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/4699395/">
    <title>&lt;b&gt;WIRKLICH LIEBEN ...&lt;/b&gt;</title>
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    <description>Ende. &lt;br /&gt;
Sie steht hinter dem e, schaut auf den Punkt und fragt sich, was vorher war, lange vor dem E. Also noch vor dem Anfang. Was war da?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer. Sommer war es. - Das Telefon ist ein ungeduldiger Zuhörer. Bruchstücke des Geschehenen, flüchtige Gedanken jagen durch den Kopf, suchen ihre Ergänzung und passende Satzzeichen. Wie kann man ein dreiviertel Jahr in ein paar Sätze packen? Neun Monate, die in ihrer Gefühlsbreite an Intensität nichts ausließen!&lt;br /&gt;
Während sie noch grübelt und Gefahr läuft, schon allein damit die knappe Zeit für einen Bericht zu vergeuden, bröckelt das Feindbild. Nicht zum ersten Mal fragt sie nach dem Sinn all dessen, was da passiert ist zwischen Mai und Februar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich lieben kann man nur einen Augenblick lang lässt Truffaut Cathérine sagen. Er hat Recht. Und sie muss auch nicht lange nach diesem Augenblick in ihrer Erinnerung suchen - es war damals, als sie sich küssten. Das erste Mal. Noch ganz ohne Schuld voreinander und überrascht. Vor allem überrascht von der Situation, die nun beide an die Hand nahm.  &lt;br /&gt;
Es gelingt ihr nicht, diese Erinnerung von ihren Lippen zu verdrängen, die Verzauberung, die noch immer auf ihnen ruht, wenn sie an jenen Abend denkt und an das Gefühl, noch nie und doch zum letzten Mal so geküsst zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Narr hält ihr den Spiegel, erkennt sich selbst nicht darin. &lt;br /&gt;
Schau sie nicht an mit den Augen der Ungläubigen, der Neider und Spötter. Sieh in den Spiegel, Narr, mit deinen Augen! Und dann sag ihr, was du siehst.</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-12T16:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/3851661/">
    <title>ES IST EIGENTLICH WIE IMMER</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;DSC01037&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Causerien/images/DSC01037.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich wie immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Morgen schiebt die restliche Nacht beiseite und macht es sich neben ihr bequem, so bequem wie es eben geht neben denen, die immer da sind, neben den Büchern, neben dem Schreibblock und dem Fineliner, neben den verstoßenen Träumen.&lt;br /&gt;
Vor dem Bett stehen die Flipflops mit dem großen Blumenmuster. Sie werden fast verdeckt von den Hosen, die ihr gestern Nacht  feuerwehrmäßig  von den Hüften gefallen sind.  &lt;br /&gt;
Der Tag beginnt zerknittert. Und mit Zwangsvorstellungen.&lt;br /&gt;
Die Zwangsvorstellungen trägt sie ins Bad und in die Küche, die Hosen wieder auf den Hüften, sie sind ihr zu groß. Dann ein paar Handgriffe: Anlage an, Laptop an, Kaffeemaschine an, Toaster an ... Es ist eigentlich alles wie immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fängt mit dem an, mit dem sie vor sechs Stunden aufgehört hat, mit der Musik, mit dem Getränk, das die Nacht neben dem Laptop überlebt hat und  mit dem Schreiben. &lt;br /&gt;
Nur etwas ist anders. Die Endorphine haben sich Urlaub genommen. &lt;br /&gt;
Pink Floyd in der Endlosschleife. Sie leidet mit Genuss. Zu Harvest kann sie auch gut leiden. Sie fühlt deutlich, dass es mal wieder höchste Zeit ist für Black Sabbath. Musik  reißt  ihr die Worte aus dem Herzen, aus der Magengrube, aus dem Arsch. Vorhin beim Wäscheaufhängen  hat sie es plötzlich erkannt - wenn sie schreibt, kommt sie sich nahe, ganz nahe, bedrohlich nahe. So nah, dass es ihr fast weh tut, zu erkennen wer sie ist. Ok ok ok just a little pinprick ... &lt;br /&gt;
Gestern Abend waren es die wilden Pferde der Stones, die in einer mail zu ihr kamen und mit einem Sargnagel an ihrer ramponierten Oberfläche kratzten. Ich glaube, schon damals hatte sie beschlossen, nie mehr zu lieben. So muss es wohl gewesen sein, denn alles was danach kam, zählte nicht mehr, war nur noch für die Statistik. Bis auf einmal. Da tat es auch weh. Nein, sie will das nicht mehr. Nicht  diesen Kloß im Hals, der bei jeder Erinnerung an den Schmerz plötzlich aus dem Nichts wieder da ist, nicht diese Angst, daran zu ersticken, weil er  kaum zu schlucken ist und auch nicht die verlaufene Schminke unter den Augen. Diese Spitzen-Spitzen-Amplituden der Gefühle, die immer viel länger unterhalb der Nulllinie zu sein scheinen als oberhalb will sie nicht mehr. Sie will einfach nur wissen, endlich wissen, was sie will. Im Moment will sie einfach nur weg. Weg, bevor das Pendel sie trifft. &lt;br /&gt;
Wie gesagt, es ist eigentlich alles wie immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.........................................................................................</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-15T09:22:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/3797432/">
    <title>NICHT NUR</title>
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    <description>Es ist sechszehn Uhr. Das Frühstücksgeschirr steht in der Spüle, die Reste vom Frühstück im Kühlschrank und das Badewasser läuft ein. Der Duft des Badezusatzes verteilt sich frisch und blumig in der gesamten Wohnung: Die Zimmertüren stehen wie gewohnt alle weit offen. Sie mag keine geschlossenen Räume. Wenn es machbar wäre, würde sie auf freiem Feld leben oder auf der Dachterrasse im Nebenhaus. Es ist nicht möglich. Sie öffnet die Fenster, sie sammelt die Wäsche ein, welche die letzte Woche überall verstreut hat, sie trennt sich von dem Mädchen mit dem viel zu großen Herzen, das im Ausländeramt fehl am Platz ist und sie steigt in die Wanne. Teelichter auf dem Wannenrand, eine handvoll Rosenblätter, die auf dem Schaum schweben, rote und rosafarbene - die gelben sind noch nicht soweit - ein Glas Sekt, Murakamis gefährliche Geliebte ... Sie taucht ab, lässt den Alltag an der Wasseroberfläche. Als sie wieder auftaucht, klopft es heftig an der Wohnungstür. Draußen steht eine vergessene Verabredung. Es tut ihr leid, sie springt aus der Wanne, schnappt ein Handtuch und ist schon an der Tür, tropfnass. Sie öffnet. Die Begrüßung fällt knapp aus, enttäuscht ... &lt;br /&gt;
Ach du bist es nur. &lt;br /&gt;
Er möchte nicht nur sein. &lt;br /&gt;
Er dreht sich um und geht.</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-03T14:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/3729281/">
    <title>TRAUMWELT VII</title>
    <link>http://causerien.twoday.net/stories/3729281/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traumsequenz VII&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück und Lust lernte er in jener Nacht kennen und Trauer und Leid, als das Mädchen in den Tod floh, während sich ihrer beiden Sehnsüchte mit einem Schrei entluden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Erinnerungen fällt es ihm nicht schwer, sich für ein Ding zu entscheiden - er nimmt das Tuch, groß, leicht und durchsichtig, mit Abbildungen ihm wohlbekannter Szenen, Szenen seines Lebens. Tanzend, fast in Trance, hüllt er mal sich, mal das Mädchen in das Tuch, mal beide. Es fällt ihm schwer, einer seiner beiden Seelen nachzugeben. &lt;br /&gt;
Es wäre alles so einfach, wenn da nur diese Erinnerungen nicht wären, die mit jedem Blick auf das Mädchen emporsteigen, ihn mal lustvoll brüllen, mal sich an ihr reiben und mal aufstiegen ließen inmitten der Allee, unter den Augen der brennenden Giraffen.&lt;br /&gt;
Schließlich, vertieft im ungleichen Spiel, greift er unbemerkt nochmals in die Lade. &lt;br /&gt;
Mit dem Tuch hüllt er endlich den nackten Körper seiner Erinnerung ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer bist du, fragt der Minotaurus? Bist du Ariadne? Das Mädchen errötet, es nimmt fast das Rot des Knäuels in ihrer Lade an. Bist du hier, mich wieder zu verraten? So wie damals? Besorgnis steigt in ihm auf und die Frage, die immer wieder kehrende Frage nach dem Warum. Warum es ihm nicht vergönnt ist, glücklich zu sein, geliebt zu werden und selbst ungestraft lieben zu dürfen. War er deshalb dem Labyrinth entkommen, um diesen Verrat wieder und wieder zu erleben, seinen Tod an einem anderen Ort zu sterben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
........................................................................................</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-14T20:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/3721752/">
    <title>TRAUMWELT VI</title>
    <link>http://causerien.twoday.net/stories/3721752/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traumsequenz VI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wünsch dir was sagt das Mädchen und bedeutet dem Minotaurus, näher zu kommen, aus der Vielfalt der Dinge, welche er in der Lade vorfand, ein Ding zu wählen. &lt;br /&gt;
Ordentlich verpackt lagen dort mehrere kleine Stapel Papiere, mit verschiedenfarbigen Bändern zusammengehalten und beschriftet, Ängste stand darauf und Träume. Daneben Muscheln, schöne Steine, Perlen und Federn, auch spiegelnde Glasscherben mit Abbilder eines ihm gleichenden Wesens, ein pulsierendes Herz, ein Dolch, eine Kerze, auf einem großen seidenen Tuch eine Taube ... und ganz in der Ecke lag ein großes rotes Knäuel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sie so da stand, einer Krämerin gleich, stieg eine Erinnerung in ihm auf an ein Gefühl, die Erinnerung an ein anderes Mädchen, nackt mit weißer Haut und großen schwarzen Augen und langem schwarzen Haar, an dieses Mädchen, das in sein Labyrinth kam, als er sich mit den abertausenden ihm in Aussehen und Bewegung gleichenden Minotauren tanzend vergnügte. Und  ihm schien, dass dieses Mädchen ebenfalls tausendfach vor ihm stand. Er erinnerte sich an den wirbelnden, nicht enden wollenden  Tanz aus Freude und Furcht, aus Vergessen und Hoffnung, jedes tanzte sein Gefühl und Temperament. Im Tanz jagte der Minotaurus das Mädchen, er umfing es im Tanz, fühlte die Wärme des Körpers, genoss den Duft der Haut, und er trank seine Unschuld, als er das Mädchen im Tanz nahm. &lt;br /&gt;
Und in allen Spiegelbildern taten alle Minotauren mit allen Mädchen dasselbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...........................................</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-12T20:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/3701353/">
    <title>TRAUMWELT   V</title>
    <link>http://causerien.twoday.net/stories/3701353/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traumsequenz V&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ganz leicht ohne die geringste Anstrengung und der Minotaurus steht unvermittelt in einer Landschaft mit Schmetterlingen. Geduldige Liebhaber ignorieren weiche Uhren, die an die Beständigkeit der Erinnerung gemahnen. Und über allem thront eine rote meditierende Rose. &lt;br /&gt;
Gala flüstert der Minotaurus einem Mädchen zu, welches mit dem Rücken zu ihm aus einem weitgeöffneten Fenster aufs Meer hinausschaut, so als erwarte es die Fischer, welche alljährlich ausgesandt, auf den benachbarten Inseln sieben Jungfrauen fangen und sie alsdann dem Ungeheuer opfern müssen. Gala, hab keine Angst, sagt er leise, sich den gefräßigen Tigern in den Weg stellend, Honig ist süßer als Blut. &lt;br /&gt;
Das Mädchen dreht sich um. Das ihm wohlbekannte Lächeln erschreckt ihn plötzlich. Unter ihrer Brust befand sich eine große, zur Hälfte aufgezogene Schublade.  &quot;Wünsch dir was&quot; sagt das Mädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
........................................................................................</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-08T22:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/3701348/">
    <title>TRAUMWELT   IV</title>
    <link>http://causerien.twoday.net/stories/3701348/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traumsequenz IV&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie träumt. Eine Biene kreist um einen Granatapfel. Ein trauriger Minotaurus beugt sich über sie, liebkost ihren Schlaf. Unschuldig gerötete Wangen, die Stirn mit tausend kleinen Perlen übersät, in denen er sich  spiegeln konnte. Tausendmal sieht er sein Abbild, eine riesige Herde seinesgleichen auf der zarten schweißbedeckten Haut der Träumerin. Eine Perle, nur eine einzige Perle ... Wehmut zeichnet seine Begierde und das Bewusstsein, in einem Ungeheuer gefangen zu sein, das, obgleich dem Labyrinth des Daedalus entkommen, auf immer sein Dasein in tragischer Einsamkeit oder der Gesellschaft trügerischer Spiegelbilder fortführen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem er, vertieft in solcherlei Gedanken, sich ihr nähert, um die größte der Perlen vorsichtig aus einem der inneren Augenwinkel mit seinen wulstigen Lippen aufzunehmen, blinzelt sie. Langsam, mit einem lautlosen Aufschrei der Lust, rollt die Perle in das knapp geöffnete Auge. Und jetzt, für die Ewigkeit einer Sekunde, kann der Minotaurus in ihre Träume sehen. Er klammert sich an sein Spiegelbild  und taucht  hinab in eine Welt ohnegleichen, bunt und schillernd und federleicht, ein Gespinst aus rahmenlosen Bildern und voller Wunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....................................................................................</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-05-08T01:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/3694433/">
    <title>TRAUMWELT  III</title>
    <link>http://causerien.twoday.net/stories/3694433/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traumsequenz III&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja, lass uns eine Pause machen und über die Wahrheit reden oder über das, was wir dafür halten.&quot; Sie setzt sich neben ihn, lehnt sich an ihn, und will nicht mehr glauben, was man ihr einst über dieses ihr so sanft und traurig erscheinende Wesen berichtet hatte. Aus ihm spricht die Stimme eines anderen, so scheint es ihr, als sie den Minotaurus über hundert Wahrheiten reden hört, hundert und mehr ... für jeden eine Wahrheit und für jede Wahrheit ein Bild ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einer Decke von Worten schläft sie ein, inmitten der Glut. Schützend beugt der Minotaurus sich über sie, liebkost ihren Schlaf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Giraffen werfen ihre brennenden Hälse wild hin und her. Und die Vorübereilenden sehen beschämt beiseite. Und ein naher gieriger Schlund wartet am Ende nur darauf, alles zu verschlingen  - die ganze traurige Prozession von Lügnern, Maskenträgern und Träumern. Spinnenbeinige Elefanten tragen hoch über den brennenden Mähnen der Giraffen Reste von Fassaden. Und eine Biene umkreist einen neben ihr liegenden Granatapfel.&lt;br /&gt;
Sie träumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..............................................................................</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-06T07:09:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/3691508/">
    <title>TRAUMWELT  II</title>
    <link>http://causerien.twoday.net/stories/3691508/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traumsequenz II&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bist du ja endlich, wird sie freundlich empfangen, wie lange ich dich schon erwarte ...&lt;br /&gt;
An der Seite des Minotaurus lässt sie die ersten Giraffen und ein altes Leben hinter sich. Die Realität schreit sich heiser, im Hintergrund verblassen die Konturen und die Kassandrarufe der Zurückbleibenden sind kaum noch zu hören. Sie lässt sich weitertragen durch das Rot-Orange in einen Geburtskanal, der sie irgendwann in eine neue Daseinsform schleudern wird und dabei lächelt sie selig in die Asche der am Boden liegenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden überholt von Fassaden- und Maskenträgern. Verzweifelt versuchen sie, ihre Deckung vor den Flammen zu schützen. Einige Lügner sind auch darunter.&lt;br /&gt;
Die sind nicht gefährlich sagt der Minotaurus, sie alle versuchen nur einen Teil ihrer Realität zu verbergen. Resigniert fügt er hinzu Und dabei kann man eindringlicher die Wahrheit manchmal gar nicht sagen und die Lüge, die Lüge ist das letzte Versteck einer anderen Wahrheit ... Komm lass uns eine Rast einlegen, ich bin müde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klingeln des Telefons dringt zu ihr wie Sturmglockengeläut. Einen Moment zögert sie, bereit, den Weg zu verlassen. Doch dann lehnt sie sich zurück und gibt dem Leben am anderen Ende eine weitere Chance eigene Fehler zu machen. Diesen Kelch leert sie bis zur Neige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
......................................................................................</description>
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    <dc:date>2007-05-05T05:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/3690109/">
    <title>TRAUMWELT  I</title>
    <link>http://causerien.twoday.net/stories/3690109/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traumsequenz I&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kam aus den Wäldern Higashiyamas und stand plötzlich und ebenso erstaunt am Fuße einer Allee, die gesäumt war von brennenden Giraffen.&lt;br /&gt;
In archaischer Starre verharrt sie, ein trauriger dürenmatter Minotaurus kreuzt ihren Weg, verzweifeltes Kind einer ungleichen Liebe. Ist das ein Grund zu töten? Nein, zu töten nicht, aber vielleicht wäre es ja eine Erlösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zögert und schließlich zieht sie aus einer ihrer Schubladen das bronzene Schwert und tauscht es ein gegen ein starkes Band.  &lt;br /&gt;
Langsam und vorsichtig lenkt sie ihre Schritte. &lt;br /&gt;
Wird sie bis ans Ende der Allee kommen und was wird sie dort erwarten.</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-04T16:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/3682715/">
    <title>WO SOLL ICH ANFANGEN ZU LEBEN?</title>
    <link>http://causerien.twoday.net/stories/3682715/</link>
    <description>Gestern in einer Mail die  rhetorische Frage: &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wo soll ich anfangen zu leben?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
(danke an ferenc für die Inspiration und danke an M.S. für den Stachel in meinem Herzen) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich meine höchstpersönliche Evolution durchforste nach meinem Anfang zu leben, macht Alex Harvey mit seinem Hammer-Song den Weg frei für Isobel Goudie, die irgendwann nicht mehr  das tat, was sie tun sollte und in mir keimt der Verdacht, dass diese Musik nicht unwesentlich daran beteiligt war, mir den Stachel ins Herz zu setzen, das wirkliche Leben zu suchen, um endlich damit anzufangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;374&quot; alt=&quot;leben&quot; width=&quot;374&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Causerien/images/leben.gif&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Und nun stand sie auf der Schwelle, den Finger über der Klingel. Auf dem Messingschildchen, das eine Politur gut vertragen hätte, stand in kursiver Schrift  &quot;Leben&quot;.  &lt;br /&gt;
Das Leben wohnte in einer schönen Berliner Altbauwohnung, hohe Decken mit Stuck und verwinkelten großen Räumen, von denen einer zum Hof hinaus ging. Ein dort liebevoll angelegter kleiner Garten verströmte Ruhe und die mitwohnende Katze hatte es auch nicht schwer, mal schnell zu Besuch zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schon auf dem Sprung, das Leben. Es hatte bemerkte, daß es hier an seine Grenzen stößt, wollte sich deshalb anderswo umtun und hatte auch schon die schwer erkämpfte Fahrkarte in der Hand.&lt;br /&gt;
Das Leben hatte sich sein Dasein hier nicht leicht gemacht, schließlich zeigte es sich von einer Seite, die ihm Schutz bot, viele aber erschreckte, abschreckte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurde es doch entdeckt, von ihr, in einem unbedachten Moment, als es an seinem letzten Tag in dieser Welt müde und wahrhaftig am Tresen stand. Die Maske neben dem Bierglas, lächelte es sie an, fast unbemerkt von all den anderen, die herumstanden, die sich zuprosteten und immer wieder betonten, wie toll das doch ist, dass endlich ein bekanntes Leben es geschafft hat, hier rauszukommen. Niemand fragte, ob das Leben das wirklich wollte, so wollte, von Anfang an so wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liefen sich hier schon oft über den Weg, sie und das Leben und plötzlich überkam sie heute der dringende Wunsch, es endlich kennen zulernen - so, als wäre dies die einzige und letzte Chance. Vielleicht auch in der Gewissheit, es bei Nichtgefallen am nächsten Tag schon wieder los zu sein. Sie stellte sich zu ihm, sie ging mit ihm. Sie blieb bei ihm, obgleich sie es hätte nicht tun sollen. Und das Leben fand Gefallen daran. Nie vergaß sie ihre ersten Schritte ... sie begann zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie begann zu leben  in dieser Behausung, zwischen ein paar Möbeln und Kartons, die darauf warteten, in ein neues Zuhause abgeholt zu werden, auf einem Teppich aus ihr unbekannten Tönen, zwischen Stapeln von Büchern, von denen sie nie hörte und die niemand haben wollte, schlug das Leben eine Seite nach der anderen auf. Sie krallte sich tief in das Fleisch des Lebens, hing an seinen Lippen,  tauchte in seine Augen, saugte gierig alles auf, teils voller Erstaunen und Bewunderung, teils mit sichtlichem Entsetzen. &lt;br /&gt;
Ja, so bin ich, sagte das Leben schließlich leise als es schon hell wurde. Und alles, was zuvor war, verblasste im Dämmerlicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie gehen wollte, flehte das Leben, wenigsten die Kunstbände an sich zunehmen und das Schachspiel und ... das Leben ließ die Fahrkarte verfallen, es blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie nicht wusste, dieses Leben war hochsensibel und damit es nicht verreckte an seiner Umwelt, hatte es sich schon seit längerem betäubt mit Alkohol, dann mit Tranquilizern, dann mit beidem und die Abstände wurden immer kürzer und die Wunden immer tiefer. Und es war immer nur für eine ganz kurze Zeit eine neue Welt in Sicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann musste sie traurig feststellen, dass dies nicht ihr Leben war. Es wurde ihr manchmal so schwer, dass sie es kaum tragen konnte, nicht ertragen konnte. Noch einige Male besuchte sie es auf der Intensivstation, wo es immer häufiger lag, hörte sich seine Späßchen an, mit denen es sie aufheitern wollte und eigentlich Hilfeschreie waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals hatte sie schon einige Lebensversuche hinter sich. Sie begann, sie verwarf  und in jeden erneuten Anfang zu leben trug sie Reste des alten - die vielen schönen Bilder aber auch die verzweifelten Schreie, wenn sie sich wieder daraus löste. Und jedes Mal wollte sie es besser zu machen, suchte, wo sie wieder anfangen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines hat sie  begriffen bei all dem, sie kann nur dort anfangen zu leben, wo sie ihre Ängste ablegen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gedanken stand sie nun  auf der Schwelle, den Finger über der Klingel. Auf dem Messingschildchen, das eine Politur gut vertragen hätte, stand in kursiver Schrift  &quot;Leben&quot;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.........................................................................</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Luna in flagranti</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-03T10:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://causerien.twoday.net/stories/3468927/">
    <title>&lt;b&gt;MORGENGRAUEN&lt;/b&gt;</title>
    <link>http://causerien.twoday.net/stories/3468927/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;320&quot; alt=&quot;Lilo-Raymond-Unmade-Bed&quot; width=&quot;213&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Causerien/images/Lilo-Raymond-Unmade-Bed.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilo Raymond, Unmade Bed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war früher Morgen als sie ihre Augen aufschlug. Mühsam kämpfte sich das Sonnenlicht durch die Nachtwolken, um dann an den staubigen Scheiben des kleinen Fensters zu verzweifeln. Das Dämmerlicht ist freundlich, dachte sie für einen Moment, es schluckt viel von der Wirklichkeit. Schließlich befand sie, daß dies die schönste Zeit des Tages sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig schiebt sie das Laken beiseite, das den Körper neben ihr knapp verhüllt. Und wie, um ihn nicht zu beschädigen, fährt sie mit nur einem Finger über den ihr zugewandten Rücken. Gedanken an Schiele drängen sich ihr auf. &lt;br /&gt;
Nein, schön ist er nicht, dieser Mann, mit dem sie so oft das viel zu schmale Bett teilte. Schön ist er nicht, aber seit Jahren vermittelt er ihr das Gefühl, dass sie es ist und das genießt sie.&lt;br /&gt;
Leise haucht sie ihm einen Kuss zwischen die Schulterblätter, die sich wie kleine Flügel aufgestellt haben, genau dorthin, wo Siegfried das Lindenblatt trug. Noch zögert sie aufzustehen, bereit, die Erinnerung  an die letzten Stunden noch einmal aufzufrischen, doch die Entscheidung fällt mit dem ersten Sonnenstrahl, der sich zu ihr aufs Kopfkissen legt. Sie verlässt das Bett, bevor die Trostlosigkeit des kargen Zimmers es schafft, sich ihrer zu bemächtigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Bad kommend, zieht sie aus der Innentasche ihres Mantels einen Umschlag und legt ihn langsam auf die Frisierkommode. Ihr nachdenklicher Blick streift dabei das Gesicht einer Frau, die ihr aus dem Spiegel ein falsches Lächeln schenkt. Dann geht sie ins Zimmer zurück, nimmt den Ring, der auf dem Nachtschrank liegt und öffnet das Fenster.  &lt;br /&gt;
Tief geht es runter, sehr tief ...&lt;br /&gt;
Der Tag erwacht - lautstark, geschäftig und gleichgültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................................................................</description>
    <dc:creator>Luna in flagranti</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://causerien.twoday.net/topics/E+wie+SIE&quot;&gt;E wie SIE&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-03-23T07:21:00Z</dc:date>
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